Der erfolgreiche Blogger Robert Basic, auch bekannt vom ‘Basic Thinking Blog’ treibt Sachen, die können einen schon verwundern…
Sehr merkwürdig und einzigartig in der Blogsphäre fand ich schon den Verkauf seines Blogs ‘Basic Thinking’ vor einem Jahr über Ebay.
Merkwürdig darum, weil ich es bis zuletzt nicht verstanden habe, was eigentlich so interessant an diesem Blog sein soll.
Schließlich handelt es sich meines Wissens um eine einfache WordPress Installation, mit einem angepassten Template, der wie unzählige andere Blogs auch IT und Internet zum Thema hat.
Nun gut, er hat relativ viel geschrieben, aber ist denn viel auch gleich gut?
Wie auch immer, ist der Deal vor einem Jahr noch relativ glimpflich über den Tisch gegangen, kommt jetzt die Härte:
Basic, der sich inzwischen zum eifrigen Twitterer entwickelt hat, -er konnte wohl an die 5000 Follower rekrutieren (na und, Bill Gates schaffte über 260000 an einem Tag!), bietet jetzt ebendiesen Twitteraccount zum Verkauf an.
Clownerie und kein Ende
Ja, richtig gelesen, er verkauft seine Follower, die geduldig genug sind sich die Tweets, die er schreibt reinzuziehen.
Und damit nicht genug, er argumentiert, Twitter habe ja schließlich alle Follower für 25 Mio an Google und Microsoft verkauft, da könne er’s ja mit seinen 5000 locker tun.
Bitte, hab ich da was verpasst? ‘Nen Deal mit Microsoft und Google? Ich weiss nichts von einer Übernahme des Microblogdienstes durch eines dieser beiden Konzerne und ich denke ein solch großes Ereignis hätte doch mit Sicherheit die Runde gemacht.
Will uns Herr Basic hier wieder einmal auf die Schippe nehmen?
Ein rein deutsches Phänomen?
Ich wundere mich immer wieder über die Popularität solcher Leute, die doch ganz eindeutig nicht viel zu sagen haben, aber es trotzdem gerne tun.
Wie lässt sich ein solches Phänomen erklären? Oder wie lässt sich die seinerzeitige Popularität des Herrn aus Österreich mit dem erhobenen Arm und dem Seitenscheitel erklären, der ja bekanntlich auch nicht viel sinnvolles zu sagen hatte und es trotzdem tat?
Sind das rein deutsche Phänomene? Sollten die Deutschen tatsächlich nichts aus ihrer Geschichte gelernt haben und lieber Schafe bleiben wollen, anstatt sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen?
Glücklich ist, wer die Antwort darauf weiß.
Jedenfalls fällt auf: Seitdem @RobGreen angekündigt hat, seine Schäfchen für die liebe Marie zu schlachten, sind sie auch schon etwas weniger geworden.
Indess habe ich für Herrn Basic einen einwandfreien und astreinen Tip. Und er stammt nicht von mir, sondern von dem berühmten Philosophen Ludwig Wittgenstein:
Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen.
Manchmal wäre es besser, so manche Leute hielten sich an diesen weisen Ratschlag
soweit komme ich mit dem Gesagten oW klar, ist Deine Meinung, ok so far. Nur, dass Du blödsinnigerweise den Österreicher hinzuziehen musstest, lässt mich an Deinem Verstand zweifeln.
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Man sollte schonmal genauer im Netz nachschauen, sowohl Google als auch Microsoft haben mit Twitter einen Deal gemacht: Beispiel: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,656614,00.html
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@Robert: “blödsinnigerweise”? Ich glaube nicht, daß der Österreicher so blöd ist, ansonsten hätte es Arnie wohl kaum zum Gouverneur von Kalifornien gebracht.
Danke übrigens, daß Du durch deine Aktionen immer für beste Unterhaltung sorgst, und auch für die kleinen Blogs etwas übrig hast. das ist echt ein feiner Zug von Dir.
@Frank: Wo steht da was von Übernahme, und wo, daß Twitter seine Follower verkauft? Und 25 Mio konnte ich auch nicht erkennen, oder habe ich ein Augenleiden?
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Ja, und danke auch Jungs!
Keine Antwort ist auch ne Antwort.
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Die Google- und Microsoft-Deals lassen sich natürlich nicht genau beziffern, aber es ist kein Geheimnis, dass sich die beiden Suchmaschinen-Giganten durch Zugriff auf die riesige Twitter-Userbasis erhoffen, ihre Suchergebnisse noch zeitnaher (Stichwort Echtzeitsuche) zu liefern.
Der Robert-Adolf-Vergleich ist derweil so haarsträubend absurd und abstoßend hässlich, dass man geneigt ist, am Sinn der Meinungsfreiheit zu zweifeln. Robert Basic will seinen Twitter-Account verkaufen und wenn es Interessenten dafür gibt, dann hat er (der Account) auch einen gewissen Wert. Hier greift schlicht das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Wer von @RobGreen daraufhin nichts mehr lesen will (was natürlich nachvollziehbar ist), muss nur einmal auf unfollow klicken.
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Du vergisst, dass es laut Twitter AGB gar nicht legitim ist, seinen Titteraccount zu verkaufen, egal ob man Robert Beasic ist, oder Terminator.
Und zum Robert/Arnie Vergleich, was kann ich dafür, wenn für dich die oberflächlsiche Lektüre von Blogs wie bleibejung lediglich dazu dient, deine Voruteile zu kultivieren?
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