Der Crash kommt, so sicher wie das Amen in der Kirche

Sorry! Ich würde gerne etwas anderes verkünden, aber das wäre in dieser Lage unverantwortlich.

Als ich vor ungefähr einem Jahr das gleichnamige Buch des Finanzprofessors Max Otte in den Händen hielt, fand ich es schon alarmierend.

Wenig später erfuhr ich, daß er in der damaligen Finanzwelt mit seiner Mahnung fast alleine dastand.

Heute würde kein ernstzunehmender Finanzexperte seine These bestreiten, der Crash kommt ganz gewiss, das ist im System vorprogrammiert, die Frage ist nur noch wann, oder besser, wieviel Zeit uns noch bleibt um Vorsorge zu treffen.

Aber zu meinen eigenen Einschätzungen später. Zunächst einmal, möchte ich gerne klären, warum es zum Crash kommen muß, und was wir tun können, um uns davor zu schützen.

Warum der Kollaps kommt

Zunächst zu den tatsächlichen Ursachen der Finanzkrise, wenn ihr die versteht, werdet ihr auch verstehen, dass es sich bei dieser Krise nicht um eine vorübergehende Sache oder eine momentane Flaute handelt.

Es sind auch nicht die gierigen Bänker oder der Rückgang unserer Wirtschaft die Ursache, das sind nur die Symptome.

Die absurdeste Reaktion, die ich im Zusammenhang mit dem kommenden Crash immer wieder in meinem Umfeld höre ist: „Naja, wenn man zu sehr auf die Krise fixiert ist, dann zieht man sie ja förmlich an.“

So ganz wie wir als Kinder dachten, wenn wir uns mit dem Kopf unter dem Kopfkissen verstecken, dann sehen uns die Erwachsenen nicht, weil wir sie ja schließlich auch nicht sahen. Oder als ob wir den drohenden Totalcrash nur mit Kraft unserer Gedanken abwenden könnten…..(Wer’s glaubt, wird selig!)

Das ist die sicherste Methode, um in der drohenden Krise eine volle Bauchlandung hinzulegen, von der man sich wahrscheinlich nie mehr erholt.

Die Ursache für unser im innersten marode Finanzsystem lässt sich in 4 Punkten erklären:

1. Das Papier-und Plastikgeld ist nur zum Schein, deswegen heisst er ja auch Geldschein.

Die erste Ursache ist, dass unser Papiergeld endlos vermehrt wird, ohne dass es durch Waren oder Dienstleistungen gedeckt wäre.

In den letzten 30 Jahren haben sich die weltweit hergestellten Produkte und Dienste vervierfacht, die Geldmenge hat sich jedoch in diesem Zeitraum vervierzigfacht.

Es ist geradewegs so, als hätte eine Kantine nur 400 Essen zu Verfügung, würde aber 4000 Essensmarken verteilen. Könnt ihr euch vorstellen, was in dieser Kantine los wäre, wenn der Schwindel auffliegt?

Wenn aber die Menschen erkennen würden, daß ihr Geld bei der Bank tatsächlich nur ‚Schein‘-geld ist und es auf einmal von der Bank abholen wollten, würden sie es entweder gar nicht kriegen, weil es so viel Geld, wie die Bank verbucht, tatsächlich nicht gibt, (also Deflation).

Oder aber, sie würden ihr Geld kriegen, müssten aber festellen, dass es dafür nicht genügend Waren gibt, (wie die Indianer vor 200 Jahren schon sagten: „Dann werdet ihr merken, daß man Geld nicht essen kann.“), also eine Inflation.

2. Die unendliche Verschuldung

Die Bank macht Geld, und das folgendermaßen: Eine Person spart und bringt bspw. einen Betrag in Höhe von  10.000,-€ auf die Bank und legt es dort auf ein Sparkonto.

Zeitgleich kommt eine andere Person zur Bank und fragt nach einem Kredit über 100.000,-€. Die Bank benötigt KEINE 10 weitere Personen, die dort jeweils 10.000.-€ als Sparguthaben anlegen, sondern es reicht eine Reserve von 2 bis 10 %, um solch ein Darlehen auszugeben.

Den Rest – in unserem Beispiel also 90.000,-€ erzeugt sie auf Knopfdruck und erschafft in diesem Moment Geld aus dem Nichts und verdient daran Zinsen. Ein weiterer unglaublicher Betrug der Geldelite am normalen Bürger, der auf der ganzen Welt praktiziert wird.

Die Bank erschafft hier den Darlehensbetrag aus dem Nichts, aber nicht die dafür zu zahlenden Zinsen. Auf das eben angesprochene Darlehen über 100.000,-€ müssen ja bekanntlich Zinsen bezahlt werden.

Woher kommt dieses Geld? Es wird bei dem obigen Vorgang nicht geschaffen, sondern der Darlehensnehmer muss diese Zinsen durch mehr Arbeit und durch einen höheren Einsatz in Konkurrenz zu seinen Mitmenschen diesen abjagen.

Das erschwert einerseits allen das Leben, aber andererseits reicht es bei weitem nicht. Bei den unvorstellbar hohen Darlehenssummen kann man auch mit dem größtmöglichen Einsatz dieses Geld nicht verdienen, denn es ist schlicht und einfach nicht vorhanden.

3. Das Zinseszinssystem

Hätte das Jesuskind im Jahre Null einen Pfennig mit 5% angelegt, so wäre mit dem Zinseszinseffekt ein Wert entstanden, der sich auf etwa 24 Sextilliarden Euro bewegt.

Dies ergäbe bei einem Goldpreis von 20 Euro pro Gramm einen Wert, welcher 136 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold entspricht. Ohne den Zinseszinseffekt wäre es nur knapp 1 Euro geworden.

Diese einfache Rechnung zeigt, dass der Zinseszins den zyklischen Zusammenbruch der Schuldenpyramide bedingt.

3. Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld?

Leider stellen sich nur die wenigsten die zweite Frage und deshalb haben es einige super reiche Familien geschafft, die Welt mit dem Geld zu versklaven.

So wie Jakob Fugger (Auch genannt Jakob der Reiche, 1459-1528) im Mittelalter die halbe Welt durch Kredite an ausgabenwütige Herrscher unter seine Kontrolle brachte, haben es große Familien wie Rockefeller, Rothschild, Morgan, Loeb & Partner und andere mit der Gründung der privaten amerikanischen Notenbank FED im Jahre 1913 geschafft, die Welt mittels der Kontrolle des US-Dollars zu unterjochen.

Sie kontrollieren den Dollar als Weltreservewährung und damit quasi das Geld und somit die Richtung der Welt und profitieren natürlich ständig von ihrem unvorstellbaren Reichtum. Rothschild wurde folgendermaßen zitiert: „Gib mir die Macht über das Geld und mir ist egal, wer die Regierung ist.“

Wieso sollten diese ein Interesse an dem Crash unseres Finanzsystems interessiert sein? Ganz klar, weil sie sich beliebig viel Geld drucken können, und bei einem Crash unserer Wirtschaft fallen die Preise für Immobilien, Firmen und Rohstoffe in den Keller.

Das Ergebnis wäre die totale Versklavung der Rest der Welt. Deswegen müssen wir annehmen, und wir können es täglich beobachten, dass der Crash mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften von der Herrscherklasse vorangetrieben wird.

Was können wir tun?

Das ist natürlich keine leichte Frage.  Denn es genügt nicht, nur einen Lebensbereich abzusichern, und alle anderen zu vernachlässigen.

Besser wäre es, in allen Lebensbereichen etwas zu tun, ja sogar grundsätzlich die eigene Lebenseinstellung zu überdenken.

Vertraut nicht den beschwichtigen Worte der Massenmedien, die uns glauben machen wollen, die Krise wäre bald vorbei.

Wenn ihr die oben stehenden 4 Punkte verstanden habt, und so gut wie jeder ernstzunehmender Wirtschaftsexperte, dessen Meinung noch nicht gekauft ist, bestätigen es, es ist keine Frage ob, sondern nur noch wann der Crash kommt.

Also ist es besser, in sämtlichen Lebensbereichen etwas zu tun.

1. Finanziell:

Als Grundlage unseres gesellschaftlichen Überlebens ist die Liquidität erstmal von essenzieller Bedeutung. Hierbei sind folgende Punkte zu klären:

  • Ist mein Einkommen gesichert?, d.h. wie sicher ist mein Job? Oder bin ich etwa auch von der drohenden Massenarbeitslosigkeit betroffen? Wäre es da nicht sinnvoll, sich eine unabhängige Einkommensquelle aufzubauen, die dann trotz Krise auch weiterläuft? Einige Tips, sich alternative Einkommensquellen aufzubauen, vornehmlich mit dem Medium Internet gebe ich >hier<.
  • Vermögenssicherung: Wenn Angela Merkel sagt: “ Unsere Spareinlagen sind sicher“, dann wisst ihr hoffentlich, wessen Spareinlagen sie meint. Natürlich die der Politiker. Papier ist leider nur Papier, und somit nichts wert, egal, welche Zahl draufsteht. Das betrifft alle Anlagenfonds, Altersvorsorge, Lebensversicherungen, Sparbücher, Aktien, Wertbriefe etc. Anders sieht es da mit physischem Gold und Silber aus, das einen krisensicheren Materialwert an sich besitzt. Seit Jahrtausenden wird Gold und Silber von den Menschen als wertvoll geschätzt, und als Zahlungsmittel anerkannt. Fast alle Experten gehen davon aus, daß der Rohstoffpreis für Gold und Silber bei einem eintretenden Crash in astronomische Höhen steigen wird. Noch nie hat sich das Anlegen in Gold und Silber so gelohnt, wie gerade jetzt. Eines der besten Shops im Internet, wenn es um Gold oder Silber zu Anlagezwecken geht ist Anlagegold24.de.

2. Mental und Psychisch

Behaltet trotz allem kühlen Kopf und handelt nicht unüberlegt. Klar wäre die Ignoranz die sicherste Methode, um in dieser Situation so richtig und nachhaltig auf die Nase zu fallen.

Doch auch überstürzte Panik würde nichts bringen,.

3. Körperlich und Gesundheitlich

Ich hoffe in diesem Blog genügend Tips für die Gesundheit gegeben zu haben. Selbstredend ist jemand, der köperlich fit ist, besser in der Lage, die Krise zu überstehen.

Betätigt euch auf alle Fälle sportlich, und lernt auch einen Kampfsport, denn man kann nicht immer davon ausgehen, daß die Krise immer friedlich verlaufen wird.

Informiert euch beim Spezialisten, bevor ihr entscheidet, was ihr tun könnt

Herr Gerhard Spannbauer hat die Finanzkrise vor Jahren schon vorausgesagt, und betreibt seitdem aktive Krisenvorsorge.

Ich kenne keinen, der sich so aktiv um alle Eventualitäten des kommenden Crashs kümmert. Man kann ihn wirklich einen Spezialisten auf diesem Gebiet nennen.

Auf seiner Webseite könnt ihr euch über sein umfassendes Angebot informieren.

Aussicht

So, das war’s für’s erste. Ich denke, der Blog hat jetzt einen neuen Themenschwerpunkt aus aktuellem Anlass gefunden.

Ich werde die Lage so gut es geht intensivst beobachten, auch in meinem direktem Umfeld, und hier weiter Bericht erstatten.

Weitere Tips im Umgang mit der Krise sollen also folgen.

*Quellen: Gerhard Spannbauer: „Krisenvorsorge“, Dirk Müller: „Crashkurs“
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5 Gedanken zu “Der Crash kommt, so sicher wie das Amen in der Kirche

  1. Der Otte hat schon wirklich ein gutes Buch geschrieben. Nun merken immer mehr Menschen, wie Recht er eigentlich hat. Er hat dieses Buch schon vor dem Fall von Lehmanns Brothers geschrieben!! Da war die Welt noch in Ordnung und alle glaubten an die immer weiter wachsende Wirtschaft.

    In einem Blog wird die persönliche Krisenvorsorge eines Freundes von mir beschrieben. Er hat seine Krisenvorsorge Maßnahmen nach einem Jahr betrachtet. Wie hat sich seine Geldanlage in Devisen und physisches Gold und Silber entwickelt.
    http://krisenblog.mr-krisenvorsorge.de/?p=62

  2. Auch nicht schlecht, klar, wer vor 2-3 Jahren bei klarem Verstand war, und in Gold-und Silber inverstiert hat, ist natürlich heute gut dran.

    Doch es ist noch nicht zu spät, man kriegt noch 1oZ Silbermünzen für unter 19,-€ und 1oZ für etwas über 1000,-€, das ist im Vergleich zu dem, was noch kommt, ein sehr guter Preis. Wir gehen davon aus, daß wenn die Zentralbanken an Macht verlieren, den Edelmetallpreis künstlich zu deckeln, dieser astronomisch in die Höhe gehen wird.

    Der beste und seriöseste Edelmetallschop, den ich kenne ist Anlagegold24.de.

    Von Schweizer Franken hingegen rät Michael Mross von MMNews ab. Er sagt, wenn die Banken erstmal pleite sind, sind auch die SFR nichts mehr wert. Eine wirklich sichere Anlage in finanzieller Sicht, bietet also nur physisches Gold+Silber. Nur dieses würde dann wohl zu Crashzeiten auch im Tausch gegen Lebensmittel und Energie akzeptiert werden.

    Zudem rate ich dazu, Gold+Silber anonym zu kaufen, und niemandem an die Nase zu binden, wieviel man davon hat. Ansonsten hast du ganz schnell die Sheriffs vom Finanzamt an der Backe kleben, und was dein Gold mal war, ist dann plötzlich ihr Gold.

  3. Ich bin auch der Meinung dass es sich lohnt Schritt für Schritt auf alle Eventualitäten zu vorbereiten, sei es dass es sich hier bei nur um Dosenfutter handelt und einen vernünftigen Wasserfilter. Dies mache ich nicht nur für mich, sondern als Vater auch für meine Kinder. Die Dosen werden manchmal auch so gegessen ohne das eine Krise ins Haus steht.
    LG

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