Mensch vom Aussterben bedroht?

Ist die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit bedroht? In den letzten 50 Jahren hat sich die durchschnittliche Spermienzahl von Männern um etwa die Hälfte verringert;

die ersten 10 Minuten des Filmes sehen Sie hier:

Hodenkrebs und angeborene Fehlbildungen im Genitalbereich bei Jungen sind auf dem Vormarsch. Lesen Sie, wie sich alltägliche Umweltgifte auf den menschlichen Organismus auswirken, und was Sie dagegen machen können.

Folgenden Artikel zum gleichnamigen Film, der am 25.11. auf Arte ausgestrahlt wurde fand ich auf der Website von Arte. Darin heisst es unter anderem:

“Der dänische Reproduktionsmediziner Niels Skakkebaek warnt, typisch männliche Gesundheitsprobleme könnten in Zukunft zu einem ebenso gravierenden Problem für die Menschheit werden wie der Klimawandel.

Auch in der Tierwelt sind beunruhigende Entwicklungen feststellbar, von der Verweiblichung männlicher Fische und Frösche über ungewöhnliche Verhaltensweisen bis zu Anomalien des Fortpflanzungsapparates bei Alligatoren und Vögeln. Forscher vermuten eine gemeinsame Ursache hinter diesen Erscheinungen bei Mensch und Tier. Bei den betroffenen Tieren wurde ein erhöhter Spiegel bestimmter Hormone festgestellt, als seien ihre Hormondrüsen aus den Fugen geraten. Wissenschaftler machen Chemikalien wie PCB, DDT und andere Pestizide, Bisphenol A und Phthalate für diese Störungen verantwortlich. Beim Menschen ist der Einfluss dieser Stoffe gefährlich, besonders in der Schwangerschaft. Sie schädigen nicht nur den männlichen Fortpflanzungsapparat, sondern könnten auch für Krankheiten wie Krebs, Störungen des Immunsystems, Schilddrüsenfehlfunktionen und Diabetes verantwortlich sein: die Liste der möglichen Gesundheitsrisiken wird immer länger. Das Vorhandensein von schädigenden Chemikalien in den Gegenständen, die wir täglich benutzen, zeigt der Film erschreckend deutlich auf. Welche Komponenten haben Babyfläschchen? Wie sind Kosmetika zusammengesetzt? Welche Stoffe sind in den Beschichtungen von Konservendosen? Wenn die Forscher recht haben, wird in Zukunft so manche Änderung unserer Lebens- und Konsumgewohnheiten unbedingt erforderlich sein. Wem werden die politischen Entscheidungsträger Glauben schenken: den Warnungen der Wissenschaftler oder den beschwichtigenden Worten der Industrielobby?.”

Was sie tun können, um diese Bedrohung einzudämmen, und worauf sie beim Kauf von Kosmetika und ähnlichem achten sollten, erfahren Sie, wenn Sie >hier< klicken.

Hier können Sie weitere Ausschnitte des Filmes sehen:

http://www.arte.tv/de/Willkommen/Males-en-peril/2293846.html

Klar, wie das immer so ist: Solange die Industrielobby da noch irgendeinen Schlupfloch sieht, wird sie alle Reigster ziehen, um diese Studien (in eigenem Interesse vertseht sich) anzugreifen. Das wäre dann auch nicht das erste mal. Ähnliches haben wir bei Studien zur Gefährlichkeit von Handystrahlung die ebenfallst die Männlichkeit bdroht, oder bei dem Experiment mit dem leckeren Mentos- Cola Cocktail erlebt (letzteres Tausendfach als Youtube Video zu sehen und also bewiesen). Stets wird gebetsmülenartig der eine Satz von den Vertretern der Industielobby wiederholt:
“Solange die Studien nicht eindeutig und wissenschaftlich unwiderlegbar sind, können wir von keiner Gefährdung für den Menschen sprechen.”
Die Frage ist allerdings, wann ist etwas wissenschaftlich absolut unwiderlegbar?
Oder etwas zynischer, wieviele Krebstote Männer und Frauen oder krebsneugeborene Säuglinge muß es denn noch geben, bevor wir für eine ernste Gefahr für den Menschen reden können?
Ohne mich jetzt in tiefgehende Wissenschaftlich Diskussionen darüber zu vertiefen, -denn ich bin kein Wissenschaftler, hat mich doch ein Argument des Filmes besonders überzeugt:
Die Experimente, die in dem Film gezeigt werden, weisen auf, daß in allen Fällen die Reaktion der Ratten auf bestimmte Stoffe exakt gleich der des Menschen ist. Das sollte für den gesunden Menschenverstand eigentlich Beweis genug sein.

Nun, was Sie gegen diese enorme Bedrohung der menschlichen Spezies tun können, ist natürlich schwer zu sagen. Denn diese genannten Umweltgifte, sind immer um uns herum. Sie lassen sich also, wenn wir nicht in einem Isolierten Raum leben wollen kaum vermeiden. Doch auch hier gilt: Die Menge macht die Giftigkeit aus. Ein Gesunder Organismus kann sich gegen gewisse Angriffe wehren, auch wenn die Gefahr in diesem Falle wirklich enorm ist.

Was sie tun können, um diese Bedrohung einzudämmen, und worauf sie beim Kauf von Kosmetika und ähnlichem achten sollten, erfahren Sie, wenn Sie >hier< klicken.

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