Anne Hidalgo – Bürgermeisterin in Zeiten des Terrors

Sie gilt nicht als große Rednerin, doch in den Stunden der Not wirkt die Pariser Bürgermeisterin in ihren Worten stets sicher.

Von Franziska Jäger Paris –

«Wir haben jetzt keine Angst. Und im Grunde unseres Herzens wissen wir das, wir werden stärker sein und wir werden unsere Feinde besiegen», sagte sie am Montag.

Hidalgo führt erst seit April 2014 das Hôtel de Ville (Rathaus) am Seine-Ufer. Als erste Frau überhaupt. Die 56-jährige Mutter von drei Kindern, gebürtige Spanierin, wurde als einzige Bewerberin von der Sozialistischen Partei (PS) für das Bürgermeisteramt nominiert.

Zu Beginn ihrer Amtszeit schwärmte sie, es sei «das schönste aller politischen Ämter, die Frankreich zu vergeben hat».

Zuvor war sie die engste Vertraute ihres Vorgängers Bertrand Delanoë – 13 Jahre arbeitete sie als Stellvertreterin an seiner Seite und verantwortete in der Stadtregierung die Gleichstellungspolitik.

Nach dem Wahlerfolg der PS bei der Pariser Kommunalwahl 2008 übernahm sie zudem die Stadtentwicklung und Architektur.

Hidalgos Wahl an die Rathausspitze im vergangenen Jahr wurde neun Monate später durch den Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» zur Bewährungsprobe.

Nun, nur weitere zehn Monate später, traf es Paris noch schlimmer – und Hidalgo hat erneut die Aufgabe, die Menschen in ihrer Stadt zu stärken.

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