Der ominöse Rucksack des Tim K.

Der sog. Amokfall von der Albertville Realschule in Winnenden nimmt immer groteskere Züge an.

Demnach haben die Behörden vor Kurzem erst bekanntgegeben, dass der Rucksack des angeblichen Amokläufers Tim Kretschmer auf dem Schulklo gefunden wurde. Inhalt: der Personalausweis des Tim K. und seine Monatskarte für den Schulbus.

Man stelle sich das einmal vor: Die schwarze maskierte Gestalt, die von einigen Schülern gesehen wurde, wie sie zum Haupteingang hereinstürmte, schritt nicht etwa gleich zur Tat, um ihr blutiges Handwerk zu verrichten.

Nein, sie ging erst einmal auf’s Klo, um ihren Rucksack dort liegen zu lassen, um sich dann der Nachwelt unwiderlegbar als Tim Kretschmer zu outen. Continue reading

Mit den Clowns kamen die Tränen

rechInnenminister von Baden Würtenberg, Herribert Rech muß vor der Staatsanwaltschaft zu dem sog. Amokfall von Winnenden erneut aussagen.

Demnach soll er über den neuerlich vom Focus offengelegten etwas anderen Tathergang der Bluttat von Winnenden informiert gewesen sein.

Na da sind wir mal gespannt, was ihm da nu wieder zu einfällt.

Inzwischen hat der Buchautor Herwig Duschek die wahren Zusammenhänge und Ungereimtheiten dieser Bluttat zusammengefasst, und stellt sein Wissen darüber auf seiner Website der Allgemeinheit zur Verfügung.

Ich denke, das sind wir den Angehörigen der Opfer schuldig.

Ferner denke ich, auf solche Clowns, wie oben gezeigt, können wir locker verzichten.

Amoklauf von Winnenden- Ungereimtheiten, die keine sind?

Den Zeitungsschreibern. Mit dem Blut der Opfer

Schmiern sie’s hin: die Mörder sind es nicht gewesen.

Ich reiche euch die frisch bedruckten Blätter

Und sag: Ihr Stil ist aber gut, ihr müßt es lesen.

Brecht: aus ‘Ballade von der Billigung der Welt’

In letzter Zeit tauchen immer mehr Ungereimtheiten in Amokfall von Winneneden auf, die einen doch schon mal grübeln lassen können.

So will nach einem Bericht des Focus, ein Polizist, der den mutmaßlichen Amokläufer bei der vorhergehenden Schießerei in beide Beine getroffen hat, den Täter bereits gestellt haben. Continue reading

Am Anfang war das Wort

So schloss Heiner Müller 1992 seine Einführungsrede in “Theater der Zeit”

bei dem ich das Glück hatte, persönlich anwesend zu sein. Und weiter: “Wenn es den Schrecken formuliert, ist er vielleicht vermeidbar”.
Müller, der die Grauen des Naziregimes noch miterlebt hatte, gibt hiermit eine indirekte Erklärung, weswegen ein Großteil seiner Stücke so grausam, ja geradezu blutrünstig ist, und formuliert hier so etwas wie eine vage Hoffnung für die Zukunft.

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