Vortrag mit Gerd Harry Lybke -Teil 2.

Weiter geht es mit unserem Vortag.

Gerd Harry Lybke, der Gründer der Eigen+Art Galerie in Leipzig und Vater der ‘Leipziger neuen Schule’ beantwortet weitere Fragen von den Studenten.

Einige der Fragen sind in dem Audio kaum zu verstehen, vor allem, wenn sie aus den hinteren Reihen kommen. Aber man kann aus der Antwort auf die Frage schließen, und letztenendes ist es ja die Antwort, die entscheidend ist.

Wir haben noch ca. eine halbe Stunde Zeit, um uns die Fragen so zurecht zu legen, dass sie möglichst nicht unbeantwortet bleibt.

Einige der Studenten haben die Gunst der Stunde offenbar nicht ganz erkannt. Na ja, denen kann man so eben auch nicht helfen. Sinnvolle und durchaus auch produktive Fragen kommen aus den vorderen Reihen, wo Mitglieder der Transferzentrums sitzen, sowie eine Kollegin, die schon eine Produzentengalerie betreibt, was Herr Lybke den angehenden Künstlern vorschlägt.

Bleibt also zu hoffen, dass es nicht nur bei guten Reden bleibt, sondern bald darauf auf Taten folgen.

Übrigens fällt mir auf, dass sich sowohl bei Künstlern, als auch Kunstbetrieblern mehr und mehr die Ansicht breit macht: “Ich lebe heute, wenn ich einmal tot bin, was juckt mich dann, was mit meinen Werken ist.” Also die ‘nach mir die Sinntflut’ Einstellung. Das Wort ‘Nachhaltigkeit’, verliert immer mehr an Bedeutung.

Ganz von der Hand zu weisen ist diese Einstellung angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Künstler nicht, und daran sind auch nicht nur die Künstler schuld. Es ist vielmehr die Weigerung der Gesellschaft den wahren Wert der Kunst anzuerkennen, was viele Künstler zu dieser Ansicht treibt, und was sich natürlich auch in ihren Werken niedeschlägt.

Jeff Koons und Damian Hirst, über die ich in folgenden Artikeln noch berichten werde sind da nur die bekannstesten Beispiele.

Nun aber viel Spaß beim Hören des zweiten Teils, der dritte Teil folgt dann in einer Woche. Anschließend daran will ich dann noch über das anschließende Gespräch mit Herrn Lybke in der Hochschulkneipe bei einem Glas Bier berichten, das ich nicht mitgeschnitten habe, und was ich dabei noch Wertvolles für angehender Künstler aus erster Hand erfahren konnte.

[audio:http://bleibejung.de/wp-content/audio/02-lybke.mp3]

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