<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Vortrag mit Gerd Harry Lybke -Teil 3.</title>
	<atom:link href="http://bleibejung.de/vortrag-mit-gerd-harry-lybke-teil-3/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bleibejung.de/vortrag-mit-gerd-harry-lybke-teil-3/</link>
	<description>Für Wohlbefinden im Alltag</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Jul 2010 18:19:40 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
	<item>
		<title>Von: Pisti</title>
		<link>http://bleibejung.de/vortrag-mit-gerd-harry-lybke-teil-3/comment-page-1/#comment-63</link>
		<dc:creator>Pisti</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 10:13:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bleibejung.de/?p=1799#comment-63</guid>
		<description>Naja, so wie ich das verstanden hab, formuliert Judy die Produzentengalerie als Bedingung, dass er sich überhaupt mit uns beschäftigt. Kann man ja irgendwie auch verstehen. Natürlich hat er keine Zeit, zu jedem einzelnen ins Atelier zu latschen. Ehrlich gesagt, wozu auch?, ich an seiner Stelle würde das vielleicht auch nicht machen.

So gesehen ist Halle von der Kunstszene her gesehen echt im Dornrößchenschlaf, und das liegt nicht daran, dass kein Geld vorhanden ist. In die Kunststiftung und die Moritzburg werden Millionen versenkt, wovon in der Regel nichts übrig bleibt, also auch keine Kunst. Nein, es sind einfach die falschen Leute am Ruder. Solche, die von Kunst gar nichts verstehen, und über Fördergelder entscheiden.

Judy zumindest mach das aufrichtig, er sagt: &lt;em&gt;&quot;Ich entscheide rein emotional, ohne Anspruch auf Kunst. Und natürlich tue ich da einigen Leuten unrecht.&quot;&lt;/em&gt; (Deswegen auch verkannte Künstler, die es natürlich gibt. Meese ist einfach nur dumm).

Hier in Halle dagegen hat man sich den Heiligenschein aufgesetzt.&lt;em&gt; &quot;Das, was wir entscheiden, ist das Amen in der Kirche.&quot; &lt;/em&gt;. Über die Auswahlkriterien hält man sich absolut bedeckt, es wird sogar gelogen, es gäbe gar keine (hab ich alles hier schriftlich vorliegen). Und natürlich entscheidet die Seilschaft darüber, ob man gefördert wird, oder nicht. Wie soll es auch anders funktionieren?

Da ist mir ein ehrlich gemeinter &#039;harter Wettbewerb&#039; lieber. Nur das hat Zukunft. Judy gibt ja keine Garantie ab, dass es funktioniert mit der Produzentengalerie. Es ist sogar wahrscheinlich, dass es den Bach runtergeht, angesichts der aktuellen Lage hier vor Ort, wo selbst Apotheken das gleiche Schicksal erleiden.

Hingegen 100% sicher ist, dass es den Bach runtergeht, wenn man gar nichts tut, und wartet, bis einem die geratenen Tauben in den Mund fliegen. Das wird wohl eher nicht passieren.

Inwieweit hast du mit der Kunstszene zu tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, so wie ich das verstanden hab, formuliert Judy die Produzentengalerie als Bedingung, dass er sich überhaupt mit uns beschäftigt. Kann man ja irgendwie auch verstehen. Natürlich hat er keine Zeit, zu jedem einzelnen ins Atelier zu latschen. Ehrlich gesagt, wozu auch?, ich an seiner Stelle würde das vielleicht auch nicht machen.</p>
<p>So gesehen ist Halle von der Kunstszene her gesehen echt im Dornrößchenschlaf, und das liegt nicht daran, dass kein Geld vorhanden ist. In die Kunststiftung und die Moritzburg werden Millionen versenkt, wovon in der Regel nichts übrig bleibt, also auch keine Kunst. Nein, es sind einfach die falschen Leute am Ruder. Solche, die von Kunst gar nichts verstehen, und über Fördergelder entscheiden.</p>
<p>Judy zumindest mach das aufrichtig, er sagt: <em>&#8220;Ich entscheide rein emotional, ohne Anspruch auf Kunst. Und natürlich tue ich da einigen Leuten unrecht.&#8221;</em> (Deswegen auch verkannte Künstler, die es natürlich gibt. Meese ist einfach nur dumm).</p>
<p>Hier in Halle dagegen hat man sich den Heiligenschein aufgesetzt.<em> &#8220;Das, was wir entscheiden, ist das Amen in der Kirche.&#8221; </em>. Über die Auswahlkriterien hält man sich absolut bedeckt, es wird sogar gelogen, es gäbe gar keine (hab ich alles hier schriftlich vorliegen). Und natürlich entscheidet die Seilschaft darüber, ob man gefördert wird, oder nicht. Wie soll es auch anders funktionieren?</p>
<p>Da ist mir ein ehrlich gemeinter &#8216;harter Wettbewerb&#8217; lieber. Nur das hat Zukunft. Judy gibt ja keine Garantie ab, dass es funktioniert mit der Produzentengalerie. Es ist sogar wahrscheinlich, dass es den Bach runtergeht, angesichts der aktuellen Lage hier vor Ort, wo selbst Apotheken das gleiche Schicksal erleiden.</p>
<p>Hingegen 100% sicher ist, dass es den Bach runtergeht, wenn man gar nichts tut, und wartet, bis einem die geratenen Tauben in den Mund fliegen. Das wird wohl eher nicht passieren.</p>
<p>Inwieweit hast du mit der Kunstszene zu tun?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Richard Mutt</title>
		<link>http://bleibejung.de/vortrag-mit-gerd-harry-lybke-teil-3/comment-page-1/#comment-62</link>
		<dc:creator>Richard Mutt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 06:37:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bleibejung.de/?p=1799#comment-62</guid>
		<description>Na ja, Judy empfiehlt also, dass sich fünf bis zehn Leute, die sich sehr gut kennen, zusammenschließen. Jeder soll 2000 Euro im Jahr geben (die man als frischgebackener Absolvent natürlich locker auf der hohen Kante hat), um dann in einem kleinen Raum in billiger Gegend eine Produzentengalerie zu eröffnen, die von irgendwem geleitet wird, der bereit ist, für 1000 Euro im Monat seine Zeit dort abzusitzen.

DAS IST QUATSCH!

Fakt ist doch: zig Produzentengalerien scheitern, ohne Spuren zu hinterlassen. Kennt Ihr noch die Produzentengalerie Sammler in Leipzig? Die war nicht mal schlecht! Oder die Dresdner Produzentengalerie Mandy?

Erfolgreiche Produzentengalerien sind die rare Ausnahme. Liga, Amerika und Diskus mögen gut funktioniert haben. Sie waren zur rechten Zeit am rechten Ort und hatten fähige Galeristen.

Nehmt das b2 in Leipzig. Es hält sich seit Jahren mit Ach und Krach über Wasser. Es hatte erst den falschen Galeristen, hat nun einen, der besser passt. Aber wirklich zünden tut das Ding nicht, auch wenn man es ihm aus vollem Herzen wünschte.

Eine Produzentengalerie sollte man nur eröffnen, wenn man sich seiner Sache einigermaßen sicher ist, also aus einer arroganten Situation heraus, nicht aus einer Notsituation heraus.

Geht weiterhin den gestandenen Galeristen auf die Eier! Geht auch Judy auf die Nerven! Wenn Ihr gut seid, wird er sich überlegen müssen, ob er Euch in die Wüste schickt oder warm hält.

Die Maerzgalerie Torsten Reiter, um zumindest noch einen weiteren Namen zu nennen, macht auch hervorragende Arbeit. Wenn Ihr dort in eine Sommerausstellung kommt, ist das mehr wert, als zwei Jahre Siechtum in einer für Euch kostspieligen Produzentengalerie im Wächterhaus.

Natürlich könnt Ihr auch direkt versuchen, Euch auf die echten Zentren zu konzentrieren. Berlin, Paris, London New York? Da sind die Galeristen nicht selten risikofreudiger. Da werden die Dinge schnell heiß (und kühlen schnell wieder ab). In die Provinz zurückkehren kann man später immer.

Mir ist z.B. rätselhaft, warum kein Leipziger Galerist Jana Gunstheimer vertritt und keiner Marc Fromm. Ihr habt sicherlich noch viel mehr gute Leute in Halle, aber ich komme da nicht so oft hin ;-)

Nicht rätselhaft ist mir, warum Judy das Produzentengalerie-System so promotet wie in dem Vortrag. Zum einen erspart ihm das mühsame Aufbauarbeit. Er kann die Weischers, Schnells und Hambergs bequem abfischen. Zum anderen umgeht er so ein anderes unangenehmes Muster. Bei Künstlern, die gerade frisch aufgebaut wurden, gibt es den Impuls, dass sie sich noch weiterentwickeln wollen, etwas anderes ausprobieren wollen. Sie wechseln dann beispielsweise den Galeristen, der sie &quot;entdeckt&quot; hat, das ist für den Galeristen gar nicht schön. Wer sich vorher in einer Produzentengalerie die Hörner abgestoßen hat, weiß dagegen die (außergewöhnliche!!!) Arbeit weit besser zu schätzen, die Judy und seine Frauen leisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, Judy empfiehlt also, dass sich fünf bis zehn Leute, die sich sehr gut kennen, zusammenschließen. Jeder soll 2000 Euro im Jahr geben (die man als frischgebackener Absolvent natürlich locker auf der hohen Kante hat), um dann in einem kleinen Raum in billiger Gegend eine Produzentengalerie zu eröffnen, die von irgendwem geleitet wird, der bereit ist, für 1000 Euro im Monat seine Zeit dort abzusitzen.</p>
<p>DAS IST QUATSCH!</p>
<p>Fakt ist doch: zig Produzentengalerien scheitern, ohne Spuren zu hinterlassen. Kennt Ihr noch die Produzentengalerie Sammler in Leipzig? Die war nicht mal schlecht! Oder die Dresdner Produzentengalerie Mandy?</p>
<p>Erfolgreiche Produzentengalerien sind die rare Ausnahme. Liga, Amerika und Diskus mögen gut funktioniert haben. Sie waren zur rechten Zeit am rechten Ort und hatten fähige Galeristen.</p>
<p>Nehmt das b2 in Leipzig. Es hält sich seit Jahren mit Ach und Krach über Wasser. Es hatte erst den falschen Galeristen, hat nun einen, der besser passt. Aber wirklich zünden tut das Ding nicht, auch wenn man es ihm aus vollem Herzen wünschte.</p>
<p>Eine Produzentengalerie sollte man nur eröffnen, wenn man sich seiner Sache einigermaßen sicher ist, also aus einer arroganten Situation heraus, nicht aus einer Notsituation heraus.</p>
<p>Geht weiterhin den gestandenen Galeristen auf die Eier! Geht auch Judy auf die Nerven! Wenn Ihr gut seid, wird er sich überlegen müssen, ob er Euch in die Wüste schickt oder warm hält.</p>
<p>Die Maerzgalerie Torsten Reiter, um zumindest noch einen weiteren Namen zu nennen, macht auch hervorragende Arbeit. Wenn Ihr dort in eine Sommerausstellung kommt, ist das mehr wert, als zwei Jahre Siechtum in einer für Euch kostspieligen Produzentengalerie im Wächterhaus.</p>
<p>Natürlich könnt Ihr auch direkt versuchen, Euch auf die echten Zentren zu konzentrieren. Berlin, Paris, London New York? Da sind die Galeristen nicht selten risikofreudiger. Da werden die Dinge schnell heiß (und kühlen schnell wieder ab). In die Provinz zurückkehren kann man später immer.</p>
<p>Mir ist z.B. rätselhaft, warum kein Leipziger Galerist Jana Gunstheimer vertritt und keiner Marc Fromm. Ihr habt sicherlich noch viel mehr gute Leute in Halle, aber ich komme da nicht so oft hin ;-)</p>
<p>Nicht rätselhaft ist mir, warum Judy das Produzentengalerie-System so promotet wie in dem Vortrag. Zum einen erspart ihm das mühsame Aufbauarbeit. Er kann die Weischers, Schnells und Hambergs bequem abfischen. Zum anderen umgeht er so ein anderes unangenehmes Muster. Bei Künstlern, die gerade frisch aufgebaut wurden, gibt es den Impuls, dass sie sich noch weiterentwickeln wollen, etwas anderes ausprobieren wollen. Sie wechseln dann beispielsweise den Galeristen, der sie &#8220;entdeckt&#8221; hat, das ist für den Galeristen gar nicht schön. Wer sich vorher in einer Produzentengalerie die Hörner abgestoßen hat, weiß dagegen die (außergewöhnliche!!!) Arbeit weit besser zu schätzen, die Judy und seine Frauen leisten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pisti</title>
		<link>http://bleibejung.de/vortrag-mit-gerd-harry-lybke-teil-3/comment-page-1/#comment-61</link>
		<dc:creator>Pisti</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 14:58:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bleibejung.de/?p=1799#comment-61</guid>
		<description>Na ob das wirklich der Fall ist, oder das &#039;nur&#039; graue Theorie bleibt, bleibt abzuwarten.

Auf jeden Fall ist das, was er sagt, in der hallenser Kunstlandschaft, wo die meisten sich lieber auf staatliche Förderung verlassen, und dann rumjammern, wenn sie mal ausbleibt geradezu revolutionär.

Ich hoffe wirklich, und tue mein bestes dafür, daß das wirklich ein Echo findet, und in die Tat umgesetzt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ob das wirklich der Fall ist, oder das &#8216;nur&#8217; graue Theorie bleibt, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Auf jeden Fall ist das, was er sagt, in der hallenser Kunstlandschaft, wo die meisten sich lieber auf staatliche Förderung verlassen, und dann rumjammern, wenn sie mal ausbleibt geradezu revolutionär.</p>
<p>Ich hoffe wirklich, und tue mein bestes dafür, daß das wirklich ein Echo findet, und in die Tat umgesetzt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Richard Mutt</title>
		<link>http://bleibejung.de/vortrag-mit-gerd-harry-lybke-teil-3/comment-page-1/#comment-60</link>
		<dc:creator>Richard Mutt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 14:36:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bleibejung.de/?p=1799#comment-60</guid>
		<description>Schön, zu hören, dass Judy in Halle lange Schatten wirft!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, zu hören, dass Judy in Halle lange Schatten wirft!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk
Page Caching using disk (enhanced)

Served from: bleibejung.de @ 2010-07-31 18:21:32 -->