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Twitter und die Folgen

JackDorseyTwitter habe ich erfunden, damit seelisch leere, mit sich selber beschäftigte Egoisten ihre völlig banalen Tätigkeiten und idiotischen Gedanken all denen die blöd genug sind sie zu lesen mitteilen können,

sagte der sichtbar verwirrte Jack Dorsey, Vater von Twitter.

Tja, dann ist da wohl einiges schief gelaufen, denn mittlerweile dient mir Twitter, der Unfall Dorseys als Informationsquelle Nr. 1, und hat damit selbst iGoogle abgelöst.

Wie konnte es dazu kommen? Ein einfacher Microblogdienst, bei dem man sich ‚Follower‘ einladen kann und selber den ‚Tweets‘ seines Interesses folgt. Was ist daran so aufregend?

Nun, wenn ich mit meine vorherige Webaktivität so angucke, worin bestand das im Großen und Ganzen?

  • Recherche: Lesen von Zusammenfassungen der interessanten Blogs, die ich mir zusammensuchte, und aus denen ich aktuelle News zusammensuche, um mir daraus mein Weltbild zu bilden.
  • Natürlich will man gleich benachrichtigt werden, sobald sich auf den Blogs seiner Wahl etwas Neues tut. Im Wesentlichen erledigte das bisher für mich der Newsreader von iGoogle, und das auch gar nicht schlecht.
  • Bei sozialen Netzwerken wie Xing, oder StudiVZ hat mich bisher immer die mangelhafte Aktualität gestört. Ich war oft aufgewühlt von einem Thema, hab etwas gehört oder gesehen, und wollte erfahren, was es Neues dazu gab. Unter anderem fand ich dort einträge, die schon lange nicht mehr up to date waren.
  • Schließlich wollte ich mich über die News, die einen gerade interessiern mit anderen Vernetzten, um zu erfahren, ob auch andere sich dafür interessieren.
  • Und nicht zuletzt suchte ich ein Zugpferd, um neue Leserschaft für meinen Blog zu gewinnen. Da Google AdWords Geld kostet, ist da Twitter, das komplett kostenlos ist und vielleicht den selben Zweck bringt im Vorteil.

Tja, und das alles bietet Twitter, und zwar auf denkbar einfacher Weise mit einem einzigen Accont. Wenn das nicht Clever ist.

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